Ausbildung im Studienseminar Stade

 

 

An welche Ausbildungsschule komme ich?

Sie sind dem Studienseminar Stade zugeordnet worden und möchten gerne erfahren, an welcher Schule Sie unterrichten werden? Dies ist nur allzu verständlich, doch bitte sehen Sie von Anfragen bei dem Studienseminar als auch bei den Schulen diesbezüglich zunächst ab. Eine sichere Auskunft über die Zuweisung zur Ausbildungsschule können wir in der Regel erst vier Wochen vor Beginn des Vorbereitungsdienstes (also in den Weihnachtsferien bzw. zu Beginn der Sommerferien) geben. Eine wohnortnahe Zuweisung kann nicht garantiert werden. Bitte beachten Sie die Hinweise für direkte Quereinsteiger am Ende der Seite. 

 

Kompetenzorientierung

Die Ausbildung am Studienseminar Stade hat das Ziel der Professionalisierung der Studienreferendarinnen und Studienreferendare in allen Kompetenzbereichen, sodass sie am Ende der Ausbildung hinreichend kompetente Berufseinsteiger sind. Im Einzelnen handelt es sich um folgende Kompetenzbereiche:

  • Unterrichten,
  • Erziehen, 
  • Beurteilen, Beraten und Unterstützen, Diagnostizieren und Fördern,
  • Mitwirken bei der Gestaltung der Eigenverantwortlichkeit der Schule und Weiterentwickeln der eigenen Berufskompetenz,
  • Personale Kompetenzen.

Grundsätzlich gilt, dass die Ausbildung am Studienseminar Stade in einer respektvollen und wertschätzenden Atmosphäre stattfindet. Mögliche Konflikte werden nach den Prinzipien von Klarheit, Offenheit und Empathie (siehe Leitbild) gelöst.

Die Ausbilderinnen und Ausbilder des Studienseminars beraten die Studienreferendarinnen und Studienreferendare auf der Basis von klar definierten Ausbildungsstandards und auf Wunsch auch im Vorfeld von Unterrichtsbesuchen. 

Die Seminarsitzungen

Die Seminarsitzungen (Pädagogik/Schulpädagogik, Fachsitzungen) finden in der Regel wöchentlich montags bis donnerstags am Nachmittag im Seminargebäude Carl-Diercke-Haus in Stade bzw. in den Ausbildungsschulen nach Ankündigung statt:

 

Sitzungsplan
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Unterrichtsbesuche

Selbststeuerung und Selbständigkeit hat unserem Leitbild entsprechend einen hohen Stellenwert in der Ausbildung, deshalb erfolgt in den Ausbildungssitzungen eine Anleitung zur kriteriengeleiteten (Unterrichts-) Reflexion. 

Nach einem Unterrichtsbesuch (insgesamt ca. 10 pro Fach und 5 durch den pädagogischen Ausbilder) bekommen die Studienreferendarinnen und Studienreferendare 10 - 15 Minuten Zeit, um mithilfe des seminarinternen Reflexionsbogens zur Unterrichtsbeobachtung die Selbstreflexion der gezeigten Stunde vorzubereiten.

Es ist wünschenswert, dass die Beratung durch die Ausbilder/Innen an dem von der Studienreferendarin / dem Studienreferendar formulierten Beratungsbedarf anknüpft, da Beratung immer eine spezifische, individuelle Beratung sein sollte. Um professionelles Wissen und Können systematisch aufzubauen, müssen die Hinweise der Ausbilderinnen und Ausbilder die Sicht der Studienreferendarinnen  und Studienreferendare auf die jeweils gezeigte  Praxis aber auch konsequent erweitern und vertiefen.

Die Ausbilderinnen und Ausbilder des Studienseminars sorgen durch Setzung von Beratungsschwerpunkten, die auch im Zusammenhang mit der Entwicklung der Studienreferendarin / des Studienreferendars im Verlauf der Ausbildung gesehen werden, für Transparenz. Jede Beratung sollte mit der Formulierung eines Beratungsergebnisses (ggf. Ausbildungsaufgaben) schließen.

Die intensive Beratung und Betreuung der Referendarinnen und Referendare bei möglichst vielen Freiräumen der persönlichen Entfaltung der Auszubildenden - das halten wir für ein Markenzeichen unseres Seminars. Ihre Ausbilder besuchen Sie so häufig wie möglich im Unterricht - natürlich nach Absprache -, um mit Ihnen Ihren Unterricht zu besprechen, Sie zu beraten und mit Ihnen vorausschauend zu planen. Im Normalfall werden Sie von Ihren Fachleitern 10 mal im Unterricht besucht. 

Umgekehrt besteht auch Ihnen gegenüber das Angebot, Ihre Ausbilder im Unterricht zu besuchen. Fünfmal während Ihrer Ausbildung kommt - nach Absprache - der Sie betreuende Leiter des allgemeinen Seminars in Ihren Unterricht, um sich ein Bild über Ihren Stand im Ausbildungsprozess zu machen und um Ihnen ausführliche Rückmeldung zu geben. 

  • Transparenz-Hilfe (DOC | PDF)

 

Schriftliche Hausarbeit

Im Rahmen ihres Referendariats fertigen die Auszubildenden eine schriftliche Hausarbeit an. Diese thematisiert in der Regel unterrichtspraktische Fragestellungen, die anhand einer einzelnen Unterrichtsstunde oder einer kleinen Reihe aufgeworfen und auf der Grundlage fachwissenschaftlicher Literatur bearbeitet werden. Die folgenden Hinweise sollen Ihnen bei der Anfertigung behilflich sein:

 

Examen (PU-Tag)

Das zeitliche Ziel des Referendariats ist das Staatsexamen, das in Niedersachsen nach den Bestimmungen der Ausbildungsverordnung (APVO Lehr) in der Regel als ein zusammenhängender Prüfungstag durchgeführt wird. Die Auszubildenden zeigen dabei je eine Unterrichtsstunde pro Fach (normalerweise 2. und 5. Stunde des Vormittags) und unterziehen sich am Nachmittag einer mündlichen Prüfung. Das Ergebnis des Prüfungstages wrd mit der Ausbildungsnote (sog. "Vornote") und der Note der Schriftlichen Hausarbeit zur Gesamtnote verrechnet. 

 

Qualifizierungskonzept für direkte Quereinsteiger

Hier finden Sie das Qualifizierungskonzept für direkte Quereinsteiger:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zusätzliche Informationen